{"id":4,"date":"2012-12-29T15:02:59","date_gmt":"2012-12-29T13:02:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bls-senat.de\/oskar-maria-graf\/der-schillertag\/"},"modified":"2013-05-31T16:19:25","modified_gmt":"2013-05-31T14:19:25","slug":"der-schillertag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bls-senat.de\/?page_id=4","title":{"rendered":"Der Schillertag"},"content":{"rendered":"<p>Dieses ist am 9. Mai 1905, wie ich schon in der gro\u00dfen Schule, in der f\u00fcnften Klasse gewesen bin, passiert, und warum ich das Datum so genau wei\u00df, wird sich bald herausstellen. An dem Tag hat in der Fr\u00fche die Sonne frisch und blank geleuchtet, im Lehrergarten hat der dickdoldige Flieder geduftet, und lustig haben die V\u00f6gel \u00fcberall gesungen. Wir sind nach der Messe aus unserer Pfarrkirche gekommen und ins Schulhaus hin\u00fcber, sind polternd und schw\u00e4tzend im hellen Treppenhaus \u00fcber die Stiegen hinauf gest\u00fcrmt und in unser Schulzimmer gekommen. Und da auf einmal ist uns jedes Wort steckengeblieben, und jeder hat blo\u00df noch ganz verdutzt geschaut.<br \/>\nWas war denn jetzt das heute f\u00fcr ein besonderer Tag? Unsre Schlusspr\u00fcfung am ersten Mai haben wir doch schon hinter uns gehabt, und so festlich hat es bei derselben nie ausgeschaut? Warum sind denn an den W\u00e4nden und Fenstern frische Blumengirlanden gewesen, und was war denn das f\u00fcr ein Bild zwischen zwei Rosenstr\u00e4u\u00dfen auf dem Katheder? N\u00e4her hingehen haben wir uns gar nicht getraut, wenngleich der M\u00e4nner noch gar nicht dagewesen ist. Ganz feierlich benommen sind wir gewesen und auf unsere Bankpl\u00e4tze gegangen, haben uns hingesetzt und wieder neugierig auf das eingerahmte Bild auf dem Katheder geschaut. Es hat ein hageres, vorgebeugtes Gesicht mit einer spitzen, arg herausspringenden Hakennase, zwei gro\u00dfen Augen, einer hohen Stirne und langen, dichten, nach hinten gek\u00e4mmten Haaren gezeigt. Der altmodische Mantelkragen ist am Hals hoch gest\u00fclpt und vorne offen gewesen, und da heraus ist was bauschiges Wei\u00dfes geh\u00e4ngt, ungef\u00e4hr so wie bei den feinen Blusen vorne von der Nanndl ihrer Taufpatin, der Strauchin. Unter das Bild ist was hingekritzelt gewesen, was kein Mensch lesen hat k\u00f6nnen, und wir haben in einem fort hin und her geraten, ob das da vorne jetzt ein Mann oder eine Frau ist, denn dem Gesicht nach hat es nicht wie eine solche ausgesehen. Da endlich ist unser Hauptlehrer mit zwei gro\u00dfen, sauber gepackten Paketen zur T\u00fcre hereingekommen und geschwind an den Katheder gegangen. \u00dcber den haben wir uns erst recht gewundert, denn er ist heute ganz feiert\u00e4glich wie bei der Pr\u00fcfung, zu Ostern oder Pfingsten angezogen gewesen. Ich habe voller Spannung immer auf seine sch\u00f6n gebundene Krawatte mit der Perlennadel, auf seinen grauen Cutaway und in sein ernstes, hageres Spitzbartgesicht mit dem silbernen Zwicker geschaut. Sehr aufgelebt haben seine Augen gegl\u00e4nzt, und sogar seine alten, blassen, eingefallenen Wangen sind leicht rot gewesen.<\/p>\n<p>Wie mir muss es auch allen anderen gegangen sein, denn wir haben vor lauter Staunen ganz das Aufstehen und \u201eGuten Morgen, Herr Lehrer Sagen\u201c\u00a0 vergessen, und er hat nichts dergleichen verlangt. Erst nachdem er seine zwei Pakete abgestellt gehabt hat, ist er neben das blumengeschm\u00fcckte Bild hingegangen und hat sich feierlich gerade aufgerichtet, und alsdann hat er mit einer leicht bewegten Stimme \u00bbGuten Morgen, Kinder!\u00ab gesagt. Mit \u00bbKinder\u00ab hat er uns fast z\u00e4rtlich angeredet, und das hat er noch nie getan.<\/p>\n<p>\u00bbKinder!\u00ab haben wir geh\u00f6rt und sind auf einmal mit einem Ruck aufgestanden und haben den Morgengru\u00df gesagt. Sonderbar, der M\u00e4nner hat uns diesmal nicht das Hinsetzen befohlen, und wir sind voller gespannter Erwartung stehen geblieben. Keiner hat einen Muckser getan, gewispert oder sich ger\u00fchrt, m\u00e4userlstill haben wir uns verhalten und blo\u00df den Lehrer angeschaut. Der hat ganz kurz geh\u00fcstelt, sich noch grader aufgerichtet und ganz mild und wundersch\u00f6n gesagt: \u00bbHeute ist ein gro\u00dfer Tag, ein Tag, der nicht nur in ganz Deutschland, sondern auf der ganzen Welt gefeiert wird. Heute vor hundert Jahren ist der Mann, den ihr hier auf dem Bild seht, gestorben. Er hie\u00df Friedrich von Schiller und war einer unserer gr\u00f6\u00dften Dichter. Setzt euch, auch wir wollen diesen hundertsten Todestag feiern, und ich will euch erz\u00e4hlen, wer Friedrich Schiller war, was er uns f\u00fcr sch\u00f6ne, unvergessliche Werke hinterlassen hat und wie wir ihm am besten daf\u00fcr danken k\u00f6nnen.\u00ab<br \/>\nEs mag schon sein, dass sie woanders auch sehr sch\u00f6n \u00fcber den Schiller geredet haben, aber so wundersch\u00f6n wie bei unserm Lehrer ist das bestimmt nicht gewesen. Mir ist alles, was er gesagt hat, so ins Ohr und ins Inwendige hineingegangen, dass ich mir jedes Wort gemerkt und nimmer vergessen habe. Angefangen hat er mit dem Schiller seiner stillen Jugend in Marbach, einem \u201eSchwabenst\u00e4dtchen\u201c &#8211; wie der M\u00e4nner gemeint hat -, nicht recht viel gr\u00f6\u00dfer wie unser Bezirksort Starnberg, aber mit vielen altert\u00fcmlichen Fachwerkh\u00e4usern, in Marbach zwischen Heilbronn und Stuttgart am Neckar, im jetzigen K\u00f6nigreich W\u00fcrttemberg, das damals noch Herzogtum gewesen ist.<br \/>\n\u00bbAber heute\u00ab, hat der M\u00e4nner stolz und laut gesagt, \u00bbheute steht dort vor dem Geburtshaus des Dichters, und ihr m\u00fcsst euch denken, das ist ein ziemlich \u00e4rmliches Haus, es hat auch den Eltern Schillers gar nicht geh\u00f6rt, sie wohnten darin in einer einzigen Kammer, weil der Vater unseres Dichters ein armer pensionierter Milit\u00e4rarzt war, der oft kaum die Miete aufbringen konnte &#8211; heute stehen vor diesem unscheinbaren Haus mit dem hohen Giebel und den kleinen Fenstern F\u00fcrsten und Minister und die ber\u00fchmtesten Leute aus allen L\u00e4ndern und ehren das Andenken Friedrich von Schillers!\u00ab<br \/>\nDa hat er eingehalten, schier so, wie wenn er sich ein bissl wegen seiner Begeisterung genieren t\u00e4te, aber er hat sich nicht geschn\u00e4uzt und auch nicht geschnupft, wie er es manchmal getan hat bei einer Verlegenheit. Er hat blo\u00df mit dem Schnupftuch ein paar Mal \u00fcber seine Nase gewischt, dasselbe eingesteckt und sich wieder grad aufgerichtet.<\/p>\n<p>\u00bbFriedrich von Schiller war also nicht das Kind von feinen Herrschaften\u00ab, ist er alsdann ruhiger fortgefahren in seiner Rede: \u00bbEr war arm und von Kind auf sehr mager und kr\u00e4nklich. Er hat sein Leben lang an Brustschmerzen gelitten, und weil er so schw\u00e4chlich war und Talent hatte, wollte er wenigstens Geistlicher werden. Sein Vater aber konnte ihn erst studieren lassen, nachdem er beim damaligen Herzog Karl Eugen von W\u00fcrttemberg in Ludwigsburg Hofg\u00e4rtner geworden war. Der Herzog nahm die S\u00f6hne seiner Beamten meistens in sein milit\u00e4risches Institut, in die Karlsschule, auf. Dort aber ging es sehr soldatisch und grob zu. Das vertrug der junge, zarte Schiller nicht. Er vertrug auch etwas anderes nicht: Auf der Karlsschule waren meistens die S\u00f6hne von adeligen und reichen Leuten, und die lernten schlecht, waren faul und eingebildet. Es zeigte sich auch bald, dass es auf der Karlsschule gar nicht so sehr aufs Lernen ankam, die Hauptsache war, dass einer recht schmeicheln und kriechen konnte vor den Lehrern und dem Herzog.\u00ab<br \/>\nJetzt auf einmal ist mir in den Sinn gekommen, dass ich das alles schon daheim gelesen hatte, und immer interessierter, fast wie besessen habe ich beim Erz\u00e4hlen vom M\u00e4nner auf das n\u00e4chste Wort gewartet und pl\u00f6tzlich angefangen, dem Lehrer fort und fort zustimmend zuzunicken. Das muss ihn irritiert haben, vielleicht war es aber auch anders. Er hat sich kurz besonnen und ist von da ab viel lebhafter geworden. Finster hat er auf einmal seine Stirn gerunzelt und streng, wie strafend, gesagt: \u00bbDieser Herzog Karl Eugen war ein schlechter F\u00fcrst, ein unbarmherziger, verschwenderischer Mensch, der alle Steuergelder seines armen Volkes gewissenlos verprasste und ein wahres Schreckensregiment f\u00fchrte. Er konnte nur die leichtsinnigen Schmeichler leiden. Leute, die ihm die Wahrheit sagten, lie\u00df er einkerkern oder h\u00e4ngen!\u00ab<br \/>\nSicher ist es da allen eingefallen, dass er uns im Winter beim Erz\u00e4hlen vom Schmied von Ochsenfurt und vom Robinson Crusoe die B\u00f6sewichte auch immer so geschildert hat. Wir haben es ihm dabei direkt ansehen k\u00f6nnen, dass er selber auf diese Burschen w\u00fctend geworden ist, und uns ist es nat\u00fcrlich alsdann auch so gegangen wie ihm. Drum haben wir diesen Herzog Karl Eugen jetzt auch gehasst und die reichen, eingebildeten Mitsch\u00fcler vom Schiller verabscheut und die Schmeichler am Hof des Herzogs von ganzem Herzen verachtet. Ich habe mir mit aller Schnelligkeit schon ausgedacht, was ich denen alles insgeheim angetan h\u00e4tte, diesen ekelhaften Lumpen und Feiglingen, aber weit bin ich damit nicht gekommen.<br \/>\n\u00bbUnter dieser Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit\u00ab, hat der Lehrer bereits dr\u00fcber weggesagt, \u00bbhat der junge Schiller schwer gelitten. Es nagte an ihm, er hat es sein Leben lang nicht vergessen, denn er hatte ein zartes Herz voll Mitleid f\u00fcr die Armen, er war ja selber ein Armer. Den Titel \u201evon\u201c hat er erst viel sp\u00e4ter bekommen, da war er schon zweiundvierzig Jahre und Professor in Jena, aber schon drei Jahre darauf hat er sterben m\u00fcssen. Er war nur f\u00fcnfundvierzig Jahre alt geworden.\u00ab<br \/>\nWir schnauften fast h\u00f6rbar und schauten schier bitthaft auf den Lehrer, weil jeder gemeint hat, die sch\u00f6ne Geschichte ist jetzt zu End, und wir freuten uns alle, dass er gleich wieder weitererz\u00e4hlte und uns ausdeutschte, was f\u00fcr einen schweren Lebenskampf Schiller gehabt haben muss, wenn er schon mit f\u00fcnfundvierzig Jahren sterben musste. Jetzt ist er \u00fcberhaupt erst richtig in Schwung gekommen, und Herrgott, wie mir das gefallen hat, die abenteuerliche Flucht aus der Karlsschule vom Schiller, seine flammende Emp\u00f6rung gegen die Ungerechtigkeit und die Tyrannen, alsdann die notigen, harten Jahre als Theaterdichter in Mannheim und die Auff\u00fchrung seines ersten Theaterst\u00fcckes Die R\u00e4uber, seine Bekanntschaft mit dem Theodor K\u00f6rner, endlich seine Anstellung als Professor in Jena und zuletzt seine Freundschaft mit dem allergr\u00f6\u00dften Dichter Johann Wolfgang Goethe in Weimar. Hie und da hat der Lehrer auch was aus dem<em> Lied von der Glocke<\/em> vom Schiller zitiert, und recht genau hat er erkl\u00e4rt, um was es in seinen Theaterst\u00fccken <em>Kabale und Liebe<\/em> und <em>Wilhelm Tell<\/em> geht.<\/p>\n<p>\u00bbDa seht ihr also, und merkt euch das in eurem Leben\u00ab, hat er dabei gesagt, \u00bbals armer, geknechteter Mensch fing Schiller an, alle Ungerechtigkeit und F\u00fcrstenwillk\u00fcr zu bek\u00e4mpfen. Der schw\u00e4chliche, kranke Mensch hat keine andere Macht besessen als sein Talent und seinen festen Charakter. Diese beiden Eigenschaften haben ihn m\u00e4chtiger gemacht als alle F\u00fcrsten und Reichen der Welt. Er hat geglaubt, dass es ein ewiges Recht f\u00fcr jeden Menschen gibt, ganz gleich, wie klein und arm dieser Mensch auch sein mag. Darum hei\u00dft es im <em>Wilhelm Tell<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWenn der Gedr\u00fcckte nirgends Recht kann finden,<br \/>\nwenn unertr\u00e4glich wird die Last,<br \/>\ngreift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel<br \/>\nund holt herunter seine ew&#8217;gen Rechte,<br \/>\ndie droben hangen unver\u00e4u\u00dferlich<br \/>\nund unzerbrechlich wie die Sterne selbst. &#8230; \u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit hat er aufgeh\u00f6rt und noch eine Weile gradaus in die sonnige Luft von unserm Klassenzimmer geschaut. Seine Wangen waren rot, und seine Augen hinter den Brillengl\u00e4sern haben fast sternblank gegl\u00e4nzt, grad und steif ist er dagestanden, und stumm haben wir ihn angeschaut, als wie wenn er ein ganz anderer Mensch w\u00e4re. Endlich hat er sich ger\u00fchrt, ist auf die Pakete zugegangen und hat sie aufgewickelt. Da sind auch wir wieder aufgegleimt.<br \/>\n\u00bbUnd jetzt will ich euch sagen, wie wir Friedrich von Schiller am besten danken k\u00f6nnen\u00ab, hat er wieder ganz wie immer gesagt: \u00bbIch habe da sch\u00f6ne B\u00fcchlein mit Bildern, die sein Leben und seine Werke beschreiben. Das k\u00f6nigliche Ministerium hat sie zur Erinnerung an den hundertsten Todestag des Dichters drucken lassen. Ein B\u00fcchlein kostet zwanzig Pfennig. Wer will eins?\u00ab Auff\u00e4llig ist es mir gewesen, dass sich sogar die D\u00fcmmsten an den Katheder gedr\u00e4ngt haben und jeder eins wollen hat. Zur\u00fcck sind wir in unsere B\u00e4nke und haben eifrig in dem B\u00fcchlein gebl\u00e4ttert und die vielen Bilder angeschaut.<br \/>\n\u00bbAber das ist unser Dank noch nicht ganz\u00ab, hat der Lehrer mitten hinein gesagt: \u00bbWir wollen von heute ab eine Schulbibliothek einrichten. Jedes von euch hat in der Woche zwanzig Pfennig zu entrichten. Fragt eure Eltern, und wenn wir genug Geld haben, werden daf\u00fcr B\u00fccher bestellt, die ihr bei mir ausleihen k\u00f6nnt. Habt ihr mich verstanden?\u00ab<br \/>\n\u00bbJa!\u00ab haben wir alle \u00fcberlaut geantwortet, dass schier die hohen Fenster gezittert haben.<br \/>\n\u00bbGut! Das ist sch\u00f6n\u00ab, sagt der M\u00e4nner, und da habe ich &#8211; vor lauter Unruhe und Begeisterung ist kein Unterricht mehr zusammengegangen &#8211; den stolzesten Augenblick meiner ganzen Schulzeit erlebt. Wieder nach einer Weile n\u00e4mlich hat der Lehrer freundlich zu fragen angefangen, wer von uns Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen daheim schon eigene B\u00fccher besitzt. Da ist es im Nu rundum stockstumm geworden, denn au\u00dfer dem Messbuch hat keines eins gehabt. Mir aber &#8211; durch meinen \u00e4lteren Bruder Maurus bin ich damals aufs Klassikerlesen verfallen &#8211; ist das Blut ins Herz gesto\u00dfen, gezittert habe ich, und \u00fcber und \u00fcber rot bin ich aufgestanden und habe \u00fcbereifrig und keck gesagt: \u00bbIch, Herr Lehrer! Ich habe das, was Sie uns heute erz\u00e4hlt haben, schon alles gelesen, ich habe schon neunzehn B\u00fccher, drei vom Schiller.\u00ab<br \/>\nAlle haben sich nach mir umgedreht und mich seltsam angeschaut. Der M\u00e4nner hat mich ganz kurz gemustert, und ich glaub, alles was er bis dahin gegen mich gehabt hat, ist in dem Augenblick bei ihm verflogen.<\/p>\n<p>\u00bbSoso?\u00ab hat er blo\u00df gesagt und mich noch mal ganz ins Aug genommen : \u00bbSoso. Gut! Setz dich!\u00ab<\/p>\n<p>Leseprobe aus:<br \/>\nOskar Maria Graf: <strong>Gr\u00f6\u00dftenteils schimpflich<\/strong> (1962) <span class=\"st\">Von Halbstarken und Leuten, welche dieselben nicht leiden k\u00f6nnen. &#8211;\u00a0 <\/span>Jugenderinnerungen<br \/>\nkart., 237 S.\u00a0 ISBN 3-423-10435-X<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses ist am 9. Mai 1905, wie ich schon in der gro\u00dfen Schule, in der f\u00fcnften Klasse gewesen bin, passiert, und warum ich das Datum so genau wei\u00df, wird sich bald herausstellen. 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